Neues aus Heidenau

von | 30. Aug 2015 | 0 Kommentare

Das wusste ich auch nicht: Der Bürgermeister von Heidenau hat gesagt, dass in der Nacht zwei und drei ausschließlich Linke gegen die Polizei vorgegangen sind. In dem Zusammenhang finde ich es auch interessant, dass solche so genannten Gegendemonstranten von links (Antifa etc.), staatsfinanziert anreisen (Quelle aus dem Parlament in Thüringen s.u.).

Hier die Frage an den Bürgermeister und seine Antwort:
»Drei Krawallnächte gab es hier in Heidenau. Wie wollen Sie weitere Gewalt verhindern?«
»Ich werde das als Bürgermeister sicher nicht verhindern können. Insbesondere deshalb nicht, weil das in der Krawallnacht zwei und drei überwiegend auswärtige Krawall-Touristen gewesen sind, die aus der ganzen Umgebung gekommen sind. Es ist daran deutlich geworden, dass sich die Gewalt schon in der Nacht zwei und drei weder gegen die Asylbewerber noch gegen die Einrichtung gerichtet hat, sondern ausschließlich gegen die Polizei. Und gerade in der vergangen Nacht war es eben so, dass die Autonomen sich nur mit der Polizei beschäftigt haben und versucht haben, noch einige Rechte aufzutreiben mit denen sie sich gewalttätig auseinandersetzen, und die Polizei ist dann dazwischen gegangen. Also es ging schon in der Nacht zwei und drei kaum noch um dieses Heim, sondern nur in der ersten Nacht — und das ist schon schlimm genug — hat die örtliche NPD mit ihrem Aufruf zu einer Demonstration, die dann — zwar so nicht angemeldet —, aber tatsächlich dann hier vor dem ehemaligen Praktika-Baumarkt geendet hat, den Grundstein gelegt, dass diese Gewaltexzesse am Freitag ausbrechen konnten.«

Kleine Anfrage im Thüringer Landtag (Original-Dokument)

Der CDU-Abgeordnete Christian Tischner hat im Thüringer Landtag eine Anfrage gestellt und dabei herausgefunden, dass die Antifa und zahlreiche andere linksextreme Gruppen vom Staat steuergeld-finanziert zu Demonstretionen fahren. Birgit Klaubert (von den Linken und thüringische Ministerin für Bildung, Jugend und Sport) hat dabei zugegeben, dass seit 2011 in 46 Fällen Busfahrten bezahlt wurden, damit sie als Gegendemonstranten auftreten konnten.

All das entschuldigt natürlich keinesfalls Gewalt von rechts, aber es zeigt, dass man es sich etwas zu einfach macht, wenn man die Ursache aller Gewalt nur im rechten Lager sucht. Wahrscheinlich ist man auch auf dem Holzweg, wenn man rassistische Gedanken lediglich bei den Rechten verortet, wie dieser hoch-interessante Artikel in der Welt zeigt:

> Braunes Erbe der DDR (Die Welt)

Es wird meiner Ansicht nach Zeit, dass wir uns endlich von der Teilung der politischen Welt in rechts und links lösen. Das ist nicht einfach, denn dieses fehlleitende Modell wird von fast ausnahmslos jedem Politiker, Journalisten, Professor und Lehrer verbreitet, um uns die Welt zu erklären. Aber dieses Modell versperrt lediglich den Blick für den Weg zu einem friedlichen und freiheitlichen Zusammenleben. Hier noch mal meinen Video dazu: