Spiritualität

Spiritualität klingt nach Kiwitee, Räucherstäbchen und Peace-ist-machbar-Badges. Interessierte ertrinken oft im Strudel der Esoterik.

Die Überzeugung, dass unsere Wahrnehmung der Welt aus der Perspektive eines getrennten Ichs eine Selbsttäuschung des Gehirns darstellt, muss nicht an den Glauben gebunden sein, es gäbe einen Schöpfer oder irgend eine übernatürliche Macht. Eine sehr heilsame Lektüre für Esoteriker oder gar Anhänger jeglicher Religion ist das Buch »Der Gotteswahn« von Richard Dawkins. Man erfährt darin auf äußerst unterhaltsame Weise viel über den aktuellen Stand der Evolutionsforschung.

Inspiriert durch Michael Schmidt-Salomon und Sam Harris habe ich mir mal ein paar Gedanken zum freien Willen gemacht:

 

Ein äußerst interessantes Video zum Thema »Religion und Spiritualität« mit Sam Harris:

 

Besser und lustiger als JP Sears kann man die esoterische Spiritualität nicht aufs Korn nehmen:

Tony Parsons und Karl Renz vertreten aus meiner Sicht die glaubhafteste Theorie zum Thema Erleuchtung, eben die, dass ein Mensch nicht erleuchtet werden kann. Denn das wäre nur wieder ein Beispiel von Dualität und nicht von Nondualität. Tony Parsons Buch »das offene Geheimnis« liest sich in zwei Stunden und erspart aus meiner Sicht ganze Bibliotheken mit esoterischem Schwachsinn.