Sport

Das Erlernen von neuen Sportarten ist meine große Leidenschaft. Etwa 30 Disziplinen sind inzwischen zusammen gekommen, die ich mehr oder weniger intensiv betrieben habe.

Nach vier intensiven Jahren im Schießsport (Pistole und Revolver, Groß- und Kleinkaliber) habe ich nach dem vierten deutschen Vizemeistertitel komplett aufgehört und im Frühjahr 2013 erneut mit dem Drachenfliegen begonnen. Hier ein kurzer Image-Film, den ich für den Hersteller der exklusivsten Drachen gedreht habe, und der die Faszination einfängt:

Vor 20 Jahren habe ich meine Frau beim Drachenfliegen kennen gelernt, aber da wir beide dem Tod am Tegelberg nur knapp von der Schippe gesprungen sind, haben wir noch im Grundkurs wieder aufgehört. Hier berichte ich über meine Rückkehr an diesen Berg und über die Auflösung dieses Traumas:

Bekanntermaßen ist Mecklenburg-Vorpommern ziemlich bergarm; wie kommt man hier also in die Luft? An meinem Wohnort Waren gibt es glücklicherweise den Flugplatz Vielist mit einer Winde. Von der ist mir auch gleich bei einem der ersten Versuche ein schöner Streckenflug gelungen, über den ich hier berichte:

Leider wird die Winde viel zu selten aufgebaut und bei etwas stärkerem Wind gar nicht, weil sich dort praktisch nur Gleitschirmflieger treffen. Also musste noch ein kleines Hilfsgerät her: der E-Lift.

»E-Lift was’n das?«

Eine Starthilfe, mit der man auch im Flachland ohne Winde und Ultraleichtflugzeug-Schlepp in die Luft kommt. Der Motor reicht nur für eine geringe Höhe und dann liegt es am Piloten, sich in der Luft zu halten wie ein Vogel, dem das in der Thermik auch ohne Flügelschlag gelingt.

»Thermik, was’n das?«

Thermik ist eine Form von Aufwind, die dadurch entsteht, dass Sonneneinstrahlung den Boden und die Luft darüber erwärmt. Durch unterschiedliche Böden erwärmt sich die Luft ungleichmäßig und an manchen Stelle entstehen Warmluft-Beulen. Wenn genügend Warmluftvolumen angesammelt ist, fängt das Paket an, emporzusteigen. In so einem Naturfahrstuhl bilden sich dann im Gehirn des Drachenfliegers Glückshormone, denn er hat der Schwerkraft ein Schnippchen geschlagen.

»Schwerkraft was’n das?«

Das ist die Erfindung von Isaac Newton, die seit 1686 dafür sorgt, dass Menschen nicht fliegen können, sondern gleichsam wurmartig im zweidimensionalen Raum umherschleichen und dahinvegetieren. Ich habe diese Freiheitsbeschränkung schon lange satt. Das Drachenfliegen gibt es zwar schon seit ca. 50 Jahren, aber immer brauchte man einen Berg, eine Winde oder einen Schlepper. Wahre Freiheit stellt sich erst mit einem Atos und einem E-Lift ein. Ja, das ist nicht ganz billig, aber Freiheit erfordert Opfer; das ist beim Kampf gegen die Schwerkraft nicht anders als beim Kampf gegen den Sozialismus.

Hier der Film über den neuen Flugplatz Fleesensee:

Und hier ein kurzer Image-Film, den ich für Toni Roth, den Erfinder des E-Lifts gedreht habe:

Moritz Rossa, der Komponist und weltbekannte Timpelapse-Artist, hat einen kleinen Interview-Film über mich produziert:

Ein kurzer Film über meinen neunten Platz bei den ostdeutschen Meisterschaften:

Am 28.8.14 hatte ich vom Golfplatz bis zur Ostsee und ein Stück zurück den längsten Flug meiner Karriere. Mit den dabei erziehlten Punkten habe ich den Titel »Newcomer des Jahres« gewonnen. Und noch am Boden habe ich beschlossen, den Drachen zu verkaufen.

Parallel zum Drachenfliegen hatte ich mich aber schon ums nächste Hobby gekümmert:

Nach 15 Instruktoren habe ich beim Motorradfahren endlich den richtigen gefunden:

Und jetzt auch hoffentlich das richtige Sportgerät:

Hier ein Bericht über ein Wheelie-Seminar und den Besuch auf der Intermot:

Auf der Rennstrecke mit der Aprilia:

Renn-Serie Mad Monday:

Streckenvorstellung Groß Dölln:

Erstes Renntraining mit der BMW S1000RR:

Datenanalyse mit dem 2D-System:

Mad Monday Rennen 5 und 6:

Zweite, detailliertere Streckenvorstellung Groß Dölln:

Mein zweites Training mit Jürgen Fuchs:

Dieses Video zu einer neuen Kurventechnik wurde inzwischen über 150.000 mal angeschaut.

Beispiele der anderen Kopfstellung: