Ergebnisse

Gesellig

78 von 100
Gesellige sind: intuitiv, verträglich, sensibel, prozessorientiert, diplomatisch, introspektiv, ambiguitätstolerant
Gesellige suchen: Kooperation, Gemeinschaft, Verbindung, Vertrauen, Harmonie
Gesellige meiden: Einsamkeit, Disharmonie
Stärken: Verhandeln/Vermitteln
Mögliche Schwächen: hypersensibel, unentschlossen, nachtragend, hinterhältig, leichtgläubig, überschwänglich

Progressiv

75 von 100
Progressive sind: kreativ, neugierig, optimistisch, flexibel, mutig, abenteuerlustig, ruhelos, verspielt, impulsiv, leidenschaftlich, energiegeladen, hedonistisch, begeisterungsfähig, extrovertiert, eher spirituell als religiös
Progressive suchen: ständig neue Herausforderungen
Progressive meiden: Stillstand, Langeweile, Regeln/Normen
Stärke: funktionieren auch bei Stress, im Chaos oder unter großen Belastungen
Mögliche Schwächen: Unzuverlässigkeit, Unberechenbarkeit, Unaufrichtigkeit

Individualistisch

56 von 100
Individualisten sind: analytisch-rational, direkt, entschlossen, ergebnisorientiert, fordernd, perfektionistisch
Individualisten suchen: Wettbewerb, Freiheit, Einsamkeit, Selbstachtung, Authentizität
Individualisten meiden: Abhängigkeit, Pathos
Stärke: Blick für Details, können führen
mögliche Schwächen: Kompromisslosigkeit, Ungeduld, Aggressivität, Gefühlskälte, Unnahbarkeit

Konservativ

41 von 100
Konservative sind: vorsichtig, pflichtbewusst, loyal, ordentlich, penibel, beharrlich, pessimistisch, bescheiden, oft religiös, sie schätzen Regeln/Normen/allgemeine Werte
Konservative suchen: Übersichtlichkeit, Beständigkeit, Vertrauenswürdigkeit, Routine, Ruhe/Erholung
Konservative meiden: Veränderung, Unsicherheit, Illoyalität
Stärken: Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, Ruhe und Gelassenheit
Mögliche Schwächen: Trägheit

Dieser Motivations-Test baut auf Ken Wilbers Theorie der vier Triebe des Holons auf (Quelle: Eros, Kosmos, Logos, 2001). Er kann dazu genutzt werden, die eigenen Motive/Triebe genauer zu verstehen, aber auch mit anderen empathisch umzugehen. Ein Modell kann die Wirklichkeit natürlich nicht exakt abbilden. Eine Landkarte ist nie identisch mit dem Gelände, das sie abbildet. Aber sie kann durch die Vereinfachung bei der Orientierung helfen. Ich empfehle, den Test mit dem Partner oder einem Freund zu absolvieren, wobei ihn jeder zusätzlich für den anderen ausfüllt. So bekommt man nicht nur ein Bild der Selbstwahrnehmung, sondern auch ein Bild von außen.

Die Grafik am Ende der Auswertung sortiert die vier Eigenschaften von links nach rechts entsprechend der Gewichtung durch die individuelle Punktzahl, sodass grundsätzlich links die Eigenschaft mit den meisten Punkten steht und rechts die mit den wenigsten. Der Durchschnittswert nach ca. 500 ausgewerteten Tests beträgt 65. Eine Standardabweichung beträgt ungefähr 12. Das heißt, zwischen 53 und 77 befindet man sich noch im »normalen« Bereich, im Sinne von: Hier gibt es weder eine besondere Präferenz noch eine große Vermeidung. Werte über 77 bedeuten, dass dieser Trieb überdurchschnittlich ausgeprägt ist, Werte unter 41 bedeuten, dass man da unterdurchschnittlich unterwegs ist.

Man kann bei dieser Auswertung nicht »gut« oder »schlecht« abschneiden. Man ist eben, wie man ist. Nach neusten Erkenntnissen sind 50 Prozent genetisch bedingt. Die anderen 50 Prozent werden per Epigenetik durch die Umwelt beeinflusst. Grundsätzliche Änderungen der Persönlichkeit sind selten und schwierig. Aber allein die Erkenntnis, dass jeder ein anderes Profil hat, kann schon bei Konflikten helfen. Das Gegenüber sieht die Welt eben mit anderen Augen. In Teams ist es meist nützlich, wenn der Chef, Herr Schmitt, sich nicht nur Schmittchens sucht, sondern auch Leute mit anderen Talenten, selbst wenn die Kommunikation dann manchmal schwieriger werden kann.

Mehr zu diesem Kompass finden Sie in meinem Buch »Vom Sollen zum Sein« oder in meinem Golfroman »Jenseits der Moral«. Hier findet sich eine Grafik der vier Triebe.

Hier mein Video zu diesem Thema: